Prüfungszeit
Geschrieben am 19. Mai 2013 von Kati.

Da ich zur Zeit in den Prüfungsvorbereitungen stecke, kann ich leider praktisch keine neuen Posts machen. Hier wird also bis Ende Juni nicht viel geschehen. Falls ich also auch auf Kommentare oder Nachrichten nicht reagiere, bitte nicht böse sein, werde dann im Sommer umso mehr Zeit für euch haben :)

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Ordner/Papiersammler etc. verschönern
Geschrieben am 5. Mai 2013 von Kati. 2 Kommentare

Da ich schon in der Schule Ordner benutzt habe und damals alle möglichen Farben wählte, hab ich jetzt eine Sammlung kunterbunter Ordner und ich finde sie im Bücherregal nicht gerade schmucke… Wegwerfen finde ich auch blöd, da sie noch einwandfrei funktionieren. Was machen? Sie verschönern!
Habt ihr auch noch alte, nicht gerade schöne Ordner zuhause und möchtet sie ganz einfach verschönern? Nichts leichter als das!

Hier der unspektakuläre Ordner.

Das braucht ihr um den Ordner schöner zu machen: Ordner, Schere, Leim, Klebeband, Geschenkpapier (meines ist von IKEA).

Legt den Ordner offen auf den Tisch, das Papier darunter und die entsprechende Grösse ausschneiden (natürlich einen Rand stehen lassen!)

Dann leimt ihr ganz einfach die gesamte Oberfläche des Ordners (am besten eine Seite hoch, Seite und Rücken leimen, absetzen, andrücken, andere Seite heben und leimen).

Jetzt an allen Stellen, die knicken kleine Dreieckchen ausschneiden. Zuvor schliesst ihr besser noch den geleimten Ordner, damit das Papier gut sitzt.

Kanten falten und mit Klebeband fixieren, die Schlitze für die Ringe und Kreis um den Ordner am Rücken leichter herauszuziehen noch öffnen

et voilà! Das Kunststück ist vollbracht! Jetzt dient sogar ein einfacher Ordner als Hingucker im Regal!

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Zu viel Zeug (auf kleinem Raum) macht unglücklich
Geschrieben am 3. Mai 2013 von Kati. 2 Kommentare

Was ich seit einiger Zeit immer mehr feststelle ist, wie deprimierend es ist, zuviel Kram zu haben. Zumindest in meinem Fall. Ich bewohne ein 15-16m2 grosses WG-Zimmer, worin ich schlafe, arbeite und wohne. Da ist es besonders wichtig, dass man sich wohl fühlt. Dazu gehören Dekorationen, Licht, Farben, bequeme Sitzgelegenheiten etc.
Doch was mir am meisten auffällt ist, dass ich es gar nicht mag, wenn die Schränke und Regale überqillen und zu viel Zeug wild herumliegt. Wozu gewisse Dinge fünf mal haben, wenn man nur eines braucht? Wieso immer alles in Reserve da haben, wenn man alles immer schnell wieder nachkaufen kann?
Im Chaos von zuviel Besitz fühl ich mich eher hilflos und verloren. Dagegen tun kann man nur drei Dinge: clever ordnen/verstauen, wegwerfen oder mehr Platz anschaffen. In meinem Fall kommen gerade nur erstens und zweitens in Frage, wobei ich schon denke, dass mein Ordnungssystem schon sehr gut ist.

Besonders heikel finde ich Kleider. Ach, was kaufe ich gerne Kleider, Schuhe, Taschen und Schmuck ein. Aber wieso? Ich habe eh genug um eine abwechslungsreiche Garderobe zu haben. Ich werfe eh fast nichts mehr weg und immer mehr zu kaufen macht einfach absolut keinen Sinn. Ausserdem macht es mich immer traurig, wenn ich ein Teil in einem Jahr meiner Meinung nach zu wenig getragen habe.
Auch Schuhe: man braucht doch nicht mehr als drei zur Saison passende Schuhe?! Klar, wenn ich Platz im Überfluss hätte würde ich das ein wenig anders sehen, aber den hab ich leider nun mal nicht. Also, was macht man in meinem Fall, werte Damen? Rational Denken & alles tragen/benutzen bis es kaputt geht! Oder es zumindest versuchen.

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Das Geheimnis des Chelwaldes – Teil3
Geschrieben am 22. April 2013 von Kati. 2 Kommentare

Kapitel 7

Sie ritten weiter, Richtung Schloss. Kurz davor eilte auch schon ein junger Elb herbei. Er hatte langes, schwarzes Haar, welches er zu mehreren Zöpfen gedreht hatte. Sein Hemd war smaragdgrün und seine Hosen waren ebenfalls schwarz. Er sah etwas komisch aus, und man konnte sich denken, dass er nicht besonders viele Freunde hat.
Er blieb vor ihnen stehen und die Elben stiegen ab. Elanor schaute etwas verwirrt drein, als der komisch gekleidete Elb, die Pferde von ihnen wegführen wollte. Aber sie begriff dann, dass er der Stallbursche sein musste. Sie stieg ebenfalls ab und überliess Snoweye dem Jungen.
Legolas führte sie zum Schloss. Es war riesig und gerade davor befand sich ein hübscher, großer Garten, der voll von elbischen Blumen und Bäumen bepflanzt war.
Sie traten ein. Legolas voraus, dann folgte Elanor, dann Rúmil und schlussendlich die restlichen Elben.
Auf einmal lief der Gruppe ein reif aussehender Elb mit edlem Gewand entgegen. Sie blieben stehen. Der Elb umarmte Legolas: „Mea govannen, mein Sohn!“ „Mea govannen, Vater!“ Nun tritt der Vater von Legolas zu Elanor und begrüßte sie herzlichst in seinem Königreich.
Sie gingen mit ihm weiter ins nächste Zimmer. Es war ein großer Saal mit einem sehr langen Tisch und mit nur sechs Stühlen. „Das muss das Esszimmer sein“, dachte sich Elanor. Eine Elbin war auch in dem Zimmer. Sie drehte sich um und strahlte über das Gesicht und sprang auf Legolas zu. Dieser nahm sie in seine Arme. „Elanor, ich möchte dir meine Freundin Celebriän vorstellen!“ „Celebriän, das ist Elanor aus Gondor!“ „Freut mich dich kennen zu lernen.“, sagte Celebriän zu Elanor. „Die Freude ist ganz Meinerseits!“ Sie reichten sich die Hand.
Elanor wurde von Rúmil ins Gästezimmer geführt. „Sag mal, wo wohnst du eigentlich?“ „Ich wohne auch hier im Schloss.“ „Ach so!“
Sie stellte ihre Tasche ab, dann gingen sie wieder zusammen runter.

Der Abend war schnell vorbei und Elanor wurde müde und ging deshalb zu Bett.

Der Morgen schien hell, so wie es Elanor schon lange nicht mehr gesehen hatte. Sie setzte sich aufrecht und schaute eine Weile aus dem offenen Fenster. „Wie schön die Vögel singen“, dachte sie und seufzte. Hier kam ihr alles so unbeschwert und unberührt vor. Die Grünen Kronen der Bäume schwankten im Wind. Es war schön, dem Schauspiel der Blätter zuzusehen. Der Himmel hatte ein leichtes rosa angenommen.
Elanor begann eine Melodie zu summen. Die Natur inspirierte sie.
Dann stand sie auf, zog ein Kleid, das sie in ihrer Tasche hatte, an und lief vergnügt in den Speisesaal. Ihre Vermutung lag richtig, jemand war anwesend. „Guten Morgen!“ „Guten Morgen! Wieso sitzt ihr hier einsam am Tisch?“, fragte Elanor Celebriän. „Ach, die anderen sind Frühaufsteher, ich schlafe gerne aus.“ Celebriän lächelte sie an. Elanor grinste zurück. „Ich hab auch noch nicht gefrühstückt, was haltet ihr davon, mit mir nach draußen in den Garten zu gehen und dort zu essen?“ „Gute Idee!“
Sie ließen sich das Frühstück in einem Korb geben und nahmen eine Decke mit.
Draußen breiteten sie die Decke auf dem Gras aus und picknickten in aller Ruhe. Sie redeten, lachten und hatten viel Spaß zusammen. Sie merkten nicht einmal, dass Legolas und Rúmil hinter ihnen standen. Sie wurden erst aufmerksam aus die beiden ihr Lachen nicht mehr unterdrücken konnten.
Erschrocken drehten sich Celebriän und Elanor um und schauten sie komisch an. „Was gibt es den da zu Lachen?“ fragte Celebriän. „Was macht ihr denn hier draußen?“ „Frühstücken! Was denn sonst?“ Die beiden lachten erneut auf. „Dafür gibt es doch den Speisesaal!“ „Ihr seid doch nur neidisch, weil es nicht eure Idee war!“ Elanor streckte ihrem alten Freund die Zunge raus. Legolas musste erneut lachen, so kannte er Elanor, wie eh und je. „Die Elben, die uns begleitet haben, reisen nun ab. Kommt ihr mit um sie zu verabschieden?“ „Na klar!“

Die Pferde standen schon bereit und die Elben verabschiedeten sich von allen. „War nett dich kennen gelernt zu haben, Elanor!“ „Es hat mich auch gefreut!“, sagte sie auf elbisch. Die Elben sahen sie verwundert an und lachten. „Das ist jetzt aber peinlich… Sag bloss du hast verstanden, was wir auf unserer Reise alles gesagt haben?“ „Jedes Wort!“ Sie grinste Rúmil frech an, welcher feuerrot auf den Boden starrte.
Nun stiegen sie Elben auf ihre Pferde, bereit auf eine neue Reise.
Die anderen liefen zurück ins Schloss.

Mitten auf dem Weg hielt Rúmil an und zerrte Elanor in eine einsame Lichtung. „Du hast wirklich alles verstanden?“, fragte er etwas entsetzt. „Ja, schon! Es braucht dir nicht peinlich zu sein. Ich finde es um ehrlich zu sein süß…“ Elanor kam Rúmil näher. Er fühlte sich wie am Abend, an dem er sie vor Harman schützte… Plötzlich stosste er sie weg. „Ich kann nicht…“
Er rannte aus der Lichtung weg. So schnell er konnte. „Es darf mir nicht passieren!“

Kapitel 8

Er rannte noch lange, bis seine Beine nicht mehr weiterlaufen konnten. Er setzte sich vor einen Baum, legte seine Hände zur den brennenden Augen, die sich angestrengt hatten nicht Tränen zu vergiessen, und begann zu weinen. Er fühlte sich mies. Er hatte Elanors Gefühle verletzt und sein Kopf und sein Herz waren nicht einer Meinung. Sein Herz sagte „Ja“ und sein Kopf „Nein.“ Er wusste nicht, was er jetzt tun sollte. Er blieb hocken und weinte weiter. Nein, nicht er weinte, es war sein Herz.

Elanor wollte ihm nachrennen, blieb aber stumm zurück.
Wieso tut er das? Hab ich etwas Falsches gesagt oder gemacht? Elanor wusste nicht, was mit ihm los war. Sie lief langsam wieder zum Schloss. „Ihn zu suchen hat wohl keinen Sinn“, ging es ihr durch den Kopf.
Vor dem Schloss sah sie schon Legolas auf sie zukommen. Er machte ein besorgtes Gesicht, als er ihres sah. „Was ist denn geschehen?“ Sie sah in an und auf einmal füllten sich ihre Augen mit Tränen. „Er hat mich zurückgewiesen und ist davongerannt…“ Legolas nahm sie in den Arm.
„Dich trifft keine Schuld Elanor. Du hast nichts falsch gemacht…“ „Wieso hat er es dann gemacht?“ Elanor sah im tief in die blauen Augen. „Nun, das hat mit seiner Jugend zu tun…
Er ist ein Halbelb, musst du wissen. Er hat seine elbische Art mütterlicher- und seine menschliche väterlicherseits. Seine Mutter und sein Vater verliebten sich vor etwa 150 Jahren ineinander. Für die beiden war es sehr schwer, da sie eine unterschiedliche Lebenslänge hatten. Doch sie gab für ihn ihr sterbliches Leben auf… Kurz danach verließ er sie, weil er sich in eine andere verliebt hatte… Rúmil wurde geboren und ein paar Jahre später, als er noch ein kleiner Junge war, starb sie dann… Man wusste nie recht, ob sie wegen der Sterblichkeit oder an einem gebrochenen Herzen starb…“
Elanors Miene wurde immer mitfühlender. „Das wusste ich nicht…“ „Ich glaube er wollte auch nicht, dass du es erfährst…“ „Was kann ich tun, Legolas?“ „Ich glaube nichts, Elanor… Aber ich hab schon darüber nachgedacht, als wir in Gondor waren und ich mitbekam, dass Rúmil etwas für dich empfindet…“ „Sag mir, Legolas, was kann ich tun?“
„Im Chelwald verbirgt sich ein Geheimnis, dass nur wenige kennen… Ein kleiner See… Er zeigt Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft… vielleicht würde dir ein Blick in diesen See von Nützen sein.“ „Gleich morgen werde ich aufbrechen…“

Rúmil kehrte erst spät ins Schloss zurück. Er war müde und fühlte sich noch immer elend. Er lief, ohne zu wissen wohin, und merkte erst als er vor der Tür stand, dass hier Elanor schlief.
Er seufzte und drückte langsam die Türklinke runter…
Das Zimmer war dunkel und kalt. Elanor hatte das Fenster offen gelassen und lag fröstelnd unter der an sich gedrückten Decke. Rúmil schlich leise zum Fenster und schloss es. Dann ging er zu Elanors Bett und setzte sich auf die Kante. Mit der linken Hand strich er ihr sanft die Wange. Sie fing an im Schlafen zu lächeln. Rúmils Herz wurde schwer wie Blei. Er stand wieder auf, verließ das Zimmer und legte sich ebenfalls schlafen.

Am nächsten Morgen stand Elanor früh auf, zog ihre Bluse und ihre Hose an, ging hinunter in den Stall sattelte Snoweye und stieg auf. Gerade als sie sich auf den Weg machen wollte, rannte ihr Celebriän entgegen. „Elanor, warte! Ich bin extra ausnahmsweise mal früh aufgestanden um euch was zu Essen mitzugeben. Wagt es ja nicht, mich umsonst früh aufstehen gelassen zu haben!“ Sie reichte ihr einen Stoffsack voll mit Essen. „Vielen Dank, Celebriän! Das ist sehr nett von euch!“ Dann steckte sie den Sack in ihre Tasche und ritt davon.

Es war eine beschwerliche Reise, aber nicht so weit wie nach Gondor.
Sie näherte sich einem Waldrand. „Das muss der Chelwald sein!“, dachte sie und ritt hinein. Es war erstaunlich, wie gut der Wald versteckt war, denn sie brauchte bereits zwei Tage um ihn zu finden. Wunderschöne Bäume hatte es hier, welche es sonst nirgends in Mittelerde gab. Während sie noch so den Wald betrachtete sah sie auf einmal eine Art Teich. Sie stieg von Snoweye ab und näherte sich dem Gewässer.
„Der See der Zeiten.“ Hörte sie eine Stimme im Kopf. Sie blickte sich um, sah aber niemanden. Sie ging noch etwas näher, bis an den Rand. Unsicher blickte sie sich noch einmal um und sah dann hinein…

Kapitel 9

Das Wasser schlug Wellen und langsam erschien ein Bild.
Elanor sah sich und Rúmil, wie sie heirateten. Es war ein wunderschönes Bild. Der Torbogen über den beiden war mit Blumen geschmückt, der Boden unter ihnen war mit Blumen übersät und die Landschaft war voll mit wunderschönen, grünen Bäumen. Dann verschwamm das Bild und ein neues erschien. Wieder sah sie sich und Rúmil. Diesmal waren aber noch zwei Kinder auf dem Bild. „Das müssen dann wohl unsere Kinder sein“, dachte Elanor sich. Das Mädchen sah genau so aus wie sie und der Junge gleicht Rúmil. Dann verschwand auch dieses Bild und das Wasser wurde ruhig.
Plötzlich hörte hörte Elanor ein Geräusch hinter ihr. Sie drehte sich langsam um und stand Rúmil direkt gegenüber. Er musste ihr gefolgt sein.
Er wollte sich gerade entschuldigen, als Elanor ihn küsste. Er nahm sie in seine Arme und flüsterte in ihr Ohr: „Ich wird dich nie mehr loslassen, das verspreche ich dir.“ Er nahm ihre Hand und führte sie zu den Pferden. Sie stiegen auf und ritten dann zusammen los.
Elanor hatte das Gefühl, dass das Zurückreiten viel kürzer sei. Es war vermutlich aber auch nur, weil sie so glücklich war, dass Rúmil und sie sich nun unendlich liebten.

Im Düsterwald angekommen, begrüssten sie Legolas und Celebriän herzlichst. „Nun kann uns nichts mehr passieren.“, dachte Elanor, doch die Wahrheit ist bitterer als die Träume…

Als Elanor und Rúmil in ihrer Lieblingslichtung sitzten, und die Vögel und Bäume betrachteten, hörten sie fürchterliche Schreie.
Rúmil stand sofort auf und lief in Richtung Dorf. Elanor ihm nach.
Es war kein schöner Anblick, den sie durch die Bäume erspähten. Elben die hektisch ihre Waffen ergriffen, Mütter die ihr Kinder suchten, welche weinten, und Häuser und Bäume die brannten.
Man hörte Getrampel. Rúmil sah gebannt in den Wald, als er plötzlich aufschrie: „Orks!“ Da ergriff Elanor die Flucht und rannte ins Schloss, wo sie ihr Schwert holen wollte. Ihre Beine wurden bei jeder Treppenstufe schwerer und ihr Mut immer erschöpfter. Sie riss die Zimmertür auf und trat vor das Schwert. Es war ein langes, schmales Elbenschwert. Wunderschöne Verzierungen prägten das Schwert. Am Handgriff fand man eine Innenschrift: „Von Rúmil“. Es war so leicht und elegant zu führen. Elanor griff nach ihm und legte den Gürtel mit der Scheide um, welches das Schwert hielt. Lautes Schreien liess sie aufschrecken und sie eilte zum Fenster. Die Orks waren schon in die Dorfmitte eingedrungen und kämpften mit den Elben. Elanor drehte sich um und rannte schnellstens hinunter ins Gedrängel.
Man konnte den Gestank der Orks schon riechen, sobald man draussen war. Sie blickte sich um und fand schliesslich Rúmil. Er kämpfte angestrengt, gegen die überzähligen Gegner.
Sie hörte hinter sich ein Mädchen weinen und hilflos schreien. Schnell drehte sie sich um und sah, wie ein Ork den Pfeil gespannt auf die Kleine richtete. So schnell es Elanors Beine erlaubten rannte sie auf das Kind zu, packte es und wollte mit ihm davonrennen, als sie auch schon Kälte durchströmte. Am Boden ausgestreckt lag sie da und hörte dem kriegswütigen Gemetzel zu. Auf einmal hörte sie Aufjaulen, dann herrschte Stille…

Kapitel 10

Rúmil bückte sich über Elanor, stützte ihren Nacken, auf seinen linken Arm und nahm ihre Hand mit seiner Rechten. Er versuchte mit ihr zu reden, doch sie lag mit geschlossenen Augen in seinen Armen. Ihre Hand wurde immer kälter. Auf einmal öffnete sie ihre Augen und küsste ihn auf seine Stirn und sagte: „Ich liebe dich…“, dann schloss sie ihre Augen und ihr Körper entspannte sich.
Leise begann Rúmils Herz zu Weinen. Die Augen begannen zu überschwemmen und das Augenwasser lief ihm aus den Augen. Noch nie hatte Rúmil so geweint. Es war wie tausend Schwertstiche ins Herz.

Es war ein trauriger Tag, als man Elanor in ihr Grab, das in ihrer und Rúmils Lichtung lag, legte. Aragorn und Arwen waren auch Anwesend und Arwen begann traurig zu weinen. Sie dachte an ihre letzten Worte, die sie ihr auf Arwens „Das du uns ja nicht vergisst!“ sagte: „Keine Angst, das werde ich nicht!“ Findor, ihre Lieblingsblume, schmückte ihr Grab. Das Mädchen, welches Elanor kurz vor ihrem Tod gerettet hatte, legte einen Blumenkranz um das Kreuz, dann gingen alle, um Rúmil alleine beim Grab zu lassen.

Er segelte nach einigen Jahren mit Legolas und dessen Frau Celebriän in die Ewigen Lande.
Noch heute erzählt man sich in ganz Mittelerde die Geschichte von Elanor.
Und, ja, sogar noch heute trägt Rúmil Elanors Liebe in seinem Herzen…

-ENDE-

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